Urknall — Welcher Urknall? 

Obwohl diese Webseiten vor allem aufzeigen sollen, dass Lebewesen nicht von selbst entstehen können und konnten, wird hier kurz demonstriert, dass die Theorie von der Selbstenstehung des Universums von ganz ähnlicher Güte ist wie die Theorie von der Selbstentstehung des Lebens. Es mag den Laien verwundern, dass die wissenschaftliche Theorie vom Urknall tatsächlich keine besseren Grundlagen hat als die folgenden:

••  Wir nehmen einen Stein oder ein Stück Metall in die Hand und fragen: Wo kommt diese Materie her? Die bevorzugte wissenschaftliche Antwort ist sehr einfach, ist allerdings getarnt durch komplizierte Theorien und prätentiöse Sprache, und lautet: Materie ist ohne benennbare Ursache von allein entstanden. Die Schrittfolge war:

1. Ganz am Anfang war nichts.

2. Dann war auf einmal alles da.

Das Entstehen der Materie, das sich zwischen Schritt 1 und 2 vollzogen haben muss, dessen genauer Hergang allerdings im Dunkeln verbleibt, nennt man eine „kosmische Anomalie”.

••  Könnte Materie nicht ewig sein, das Universum schon immer existiert haben? Diese Idee scheitert nicht zuletzt am Entropieprinzip (siehe Entropie): Das Universum erwartet theoretisch den Wärmetod, einen Zustand maximaler Entropie und gleichförmiger Temperatur. Hätte das Universum schon immer existiert, wären wir schon im Stadium des Wärmetods. Es muss also einen Beginn gegeben haben. Statt Schöpfung soll es der Urknall gewesen sein.

••  Was war der Urknall? Es soll zunächst ein Punkt („Singularität”) da gewesen sein, viel kleiner als ein Stecknadelkopf. Er muss das ganze Universum in Form von Materie oder Energie enthalten haben. Der Punkt explodierte vor 15 Milliarden Jahren (Urknall). Wer den Punkt da irgendwo „hingetan” hat (kosmische Anomalie) oder ihn gezündet hat, ist unklar. Der erstaunliche Anfang des Universums „lässt sich mit den heute bekannten Gesetzen der Physik nicht erfassen”, so etwa die Sprachregelung innerhalb der Wissenschaft. Die Existenz des Weihnachtsmanns lässt sich übrigens mit den heute bekannten Gesetzen der Physik ebenfalls nicht erfassen.

••  Der Urknall müsste ein Universum hervorgebracht haben, in dem die Materie gleichmäßig verteilt ist. Das ist sie aber nicht. Daraufhin postulieren einige Wissenschaftler so genannte „dunkle Materie”, deren Gravitationskräfte die Gestalt des Universums bestimmen. Was dunkle Materie ist, weiß niemand. Wo sie ist, ist auch unbekannt; man kann sie nicht sehen und nicht messen. Man glaubt aber sehr stark an ihre Existenz, denn ohne sie ist die Urknalltheorie nicht haltbar.


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